Juso-Unterbezirkskonferenz stellt Weichen für die Kommunalwahl 2016

Veröffentlicht am 01.03.2015 um 22:24 Uhr von

Auf der jährlichen Unterbezirkskonferenz haben die Jusos Marburg-Biedenkopf am Sonntag, den 1. März 2015 im Dorfgemeinschaftshaus Fronhausen-Sichertshausen die Weichen für die Kommunalwahl 2016 gestellt. Neben den üblichen Formalitäten um die Wahl eines Vorstandes und der Delegierten für Juso-Gremien und -Konferenzen in Bezirk und Land und insgesamt 13 inhaltlichen Anträgen stand die Auswahl eigener Juso-Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Jahr im Mittelpunkt der mit 35 Personen sehr gut besuchten Versammlung.

Der in seinem Amt bestätigte Vorsitzende Philipp Höhn fasste die Eindrücke der Anwesenden nach dieser sechsstündigen Sitzung treffend zusammen: “Wir haben heute gezeigt, dass wir nicht nur mit sehr guten Inhalten, sondern auch mit ausgezeichnetem Personal bereit sind für die Kommunalwahl. Wir werden in der SPD dafür werben, dass unsere qualifizierten und engagierten jungen Kandidatinnen und Kandidaten ihren Weg in die Gemeindeparlamente und den Kreistag finden werden. Für den Kreis lautet unsere Forderung: vier unter den ersten 35. Und das muss jetzt auch so kommen. Das haben wir uns mit unserem Engagement in Debatten und ganz besonders in Wahlkämpfen verdient.”

Die Unterbezirkskonferenz begann mit einer vollen Tagesordnung, viel Lob und netten Worten der Anwesenden Vertreter von Jusos und SPD.

Als erstes begrüßte der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und stellvertretende Ortsvorsteher Günter Majewski die angereisten Jusos im immer noch frisch renovierten Dorfgemeinschaftshaus in Sichertshausen. Er verlas ein Grußwort des Fronhäuser SPD-Bürgermeisterkandidaten Peter Kelch, der sich trotz akuter Grippe schriftlich an die Gäste aus dem gesamten Landkreis wandte. Besserungswünsche und die sichere Zusage, im Wahlkampf gerne mit anzupacken durfte Majewski daraufhin von Seiten der Jusos an Peter Kelch ausrichten.

Zur Jahreshauptversammlung des mitgliederstärksten Unterbezirks der Jusos in Nordhessen kamen auch der nordhessische Juso-Bezirksvorsitzende Oliver Schmolinski und der Juso-Landesvorsitzende Pascal Barthel gerne. Beide dankten für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und motivierten, mit Blick auf die Kommunalwahl, auch in Personalfragen mutig aufzutreten.

Zu guter letzt wandte sich auch der SPD-Unterbezirksvorsitzende und MdB Sören Bartol an die Versammlung. Er lobte die Jusos für ihr unermüdliches Engagement und ihr stetiges Bemühen um die SPD. Bartol betonte, die Jusos seien die Zukunft der Partei und berichtete zugleich auch aus der aktuellen Bundespolitik.

 

Vorstandswahlen

Bei den Vorstandswahlen wurde Philipp Höhn (Marburg) mit 100% der Stimmen im Amt des Vorsitzenden bestätigt; genauso Mike Klotz (Biedenkopf) im Amt des Kassierers. Als Beisitzerinnen und Beisitzer wählten die Kreis-Jusos Nina Bojan (Marburg), Henry Kaiser-Mann (Rauschenberg), Leonora Hakaj (Stadtallendorf), Simon Losekam (Neustadt), Hannah Brand (Marburg), Mirko Sieksmeyer (Marburg), Julian Schweitzer (Bad Endbach) und Anna Maria Rembas (Marburg). Der wiedergewählte Vorsitzende Höhn kündigte an, erneut einen Schwerpunkt auf die Integration von Neumitgliedern und die selbstbewusste Positionierung der Jusos legen zu wollen.

 

Jusos in die Parlamente

Selbstbewusst beschlossen die Jusos einstimmig vier Juso-Kandidatinnen und -Kandidaten auf sicheren Listenplätzen in den Kreistag bekommen zu wollen. Ebenfalls einstimmig einigten sie sich auf ihre vier Personalforderungen an die Kreis-SPD: Nina BojanPhilipp Hesse, Philipp Höhn und Georg Simonsky sollen die Jusos nach der Kommunalwahl im Kreistag vertreten.

Gleichzeitig stellte Höhn fest, “wir Jusos sind nicht nur in der Universitätsstadt Marburg stark, sondern in der gesamten Fläche des Landkreises fest verankert. Deshalb freuen wir uns mit Mike Klotz für Biedenkopf, Julian Schweitzer für Bad Endbach, Sebastian Sack für Neustadt sowie Andreas Leder, Anna Maria Rembas und Johannes Röder für Marburg auch sehr gute Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindeparlamente unterstützen zu können.” Höhn kündigte an, im kommenden Jahr mehrere Veranstaltungen mit den Nominierten zu aktuellen Themen zu planen.

 

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