Veröffentlicht am 23.12.2016 um 17:36 Uhr von

Tafel

Wie auch im letzten Jahr haben wir kurz vor Weihnachten, dieses Mal zusammen mit unserer Landtagsabgeordneten Handan Özgüven, wieder einige haltbare Lebensmittel zur Marburger Tafel gebracht. Toll was hier geleistet wird. Wir wünschen den vielen Helfer*innen der Tafel ein frohes Weihnachtsfest!

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Veröffentlicht am 20.12.2016 um 20:43 Uhr von

Weihnachtsfeier

Wie jedes Jahr veranstalteten wir zusammen mit der Juso-AG-Marburg unsere Weihnachtsfeier. Glühwein, Punsch und Lebkuchen begleiteten unseren Abend, ebenso wie der Film „Tatsächlich Liebe“. Auch wir hatten an diesem  an die Opfer und ihre Angehörigen des Anschlags auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin gedacht, unsere Gedanken waren bei Ihnen. Wir hatten kurz überlegt die Feier abzusagen und dann aber dagegen entschieden. Wir wollten und werden uns nicht aufzwingen lassen, wie wir zu leben haben und haben unsere Feier somit durchgeführt. Liebe ist die stärkste Kraft gegen Hass! Sie sollte uns in diesen Zeiten leiten!

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Veröffentlicht am 01.12.2016 um 19:44 Uhr von

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Podiumsdiskussion zum Umgang mit rechtem Gedankengut – 170 Interessierte kamen ins Hörsaalgebäude

In der vergangenen Woche fand im Marburger Hörsaalgebäude eine Podiumsdiskussion der Jusos und der SPD Marburg-Biedenkopf zum Thema des richtigen Umgangs mit rechtem Gedankengut statt. Unter dem Titel „Ich bin ja kein Nazi, aber…“, diskutierten die hessische SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser, die Marburger SPD-Landtagsabgeordnete Handan Özgüven, die Universitätsprofessorin Ursula Birsl sowie der Aktivist Ali Can Fragen unserer Zeit. Wie viel Raum darf man Populismus geben? Wie geht man mit Anfeindungen im Netz um? Was müssen Politik und Gesellschaft unternehmen, um Extremismus wieder einzudämmen und ist der rechte Extremismus überhaupt wirklich größer geworden oder nehmen wir es nur so wahr?

Darüber und über vieles mehr wurde aktiv mit dem Publikum diskutiert. Über 170 Menschen fanden den Weg ins Hörsaalgebäude, was einen großartigen Erfolg der breiten Werbung, die die Jusos betrieben haben, darstellt, freuten sich die Vorstandsmitglieder der Jusos.

Politik und Wissenschaft waren sich schnell einig, dass Populisten in der Berichterstattung, gemessen an ihrer tatsächlichen Bedeutung, viel zu viel Raum gegeben wird, was zum Teil dem Sensationsdruck geschuldet ist. Menschen mit Ängsten, vor allem auch vor der Globalisierung, sollten ernst genommen und nicht allein gelassen werden. Auch hier ist der Dialog die Lösung. Die demokratischen Kräfte müssen mit eigenen Inhalten werben und ihre populistischen Mitbewerber/innen mit klarer Kante stellen. „Einfache Floskeln bringen uns heute nachhaltigen Lösungen keinen Zentimeter näher“, so die Jusos.

Eine Erkenntnis war auch, dass rechter Extremismus an sich nicht größer wird, nur das vorhandene Potential deutlicher in Erscheinung tritt als früher. Es findet eine Enthemmung statt, der es zu begegnen gilt. Beleidigungen und Bedrohungen im Netz sollte man stets mit Strafanzeigen begegnen. Zudem gilt es, das Netz auf keinen Fall nur den Populisten zu überlassen, auch wenn man die Urheber selbst vielleicht nicht mit vernünftigen Argumenten überzeugen kann, so stellt man doch für Leserinnen und Leser einen Gegenentwurf dar.

Die Jusos forderten die SPD auf, im kommenden Wahlkampf klare Inhalte zu präsentieren und auch die sogenannten „kleinen Leute“ nicht zu vergessen. Dafür werden sich die Jusos jedenfalls mit voller Kraft einsetzen.

Mit Blick auf die ihrer Ansicht nach erneuten Entgleisungen des CDU-Bundesabgeordneten Dr. Stefan Heck, der den Marburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies bzgl. seiner Aussagen zu den Feierlichkeiten von 60 Jahren muslimischer Gemeinde in Marburg heftig angriff, empfehlen die Jusos Heck, demnächst auch an einer solchen Veranstaltung zu Populismus teilzunehmen, denn nichts anderes betreibt er zur Zeit.

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